Baumfällung Kosten – Rechner für Fällen, Stubben und Rodung

Baumfällung Kosten 2026: Drei mittlere Bäume mit Stubbenfräsen kosten rund 2.100 €, die Rodung von 1.000 m² etwa 4.000 €. Mit Rechner und Preistabelle.

Gesamtkosten (Richtwert)2.100 €
Fällen und Zerkleinern1.800 €
Stubbenfräsen300 €
Flächenrodung0 € (0 m²)
Durchschnitt je Baum700 €

Baumfällung Kosten im Überblick

Baumfällung Kosten liegen für einen mittleren Baum bei etwa 600 € plus 100 € für das Stubbenfräsen. Drei solche Bäume kosten nach den Standardwerten des Rechners zusammen 2.100 €. Die Formel lautet: Kosten = Anzahl Bäume × (Preis je Baum + Stubbenfräsen) + Fläche × Rodungspreis.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein kleiner Baum bis 8 m kostet als Richtwert etwa 250 €, ein großer über 15 m ab etwa 1.200 €.
  • Stubbenfräsen setzt der Rechner mit 100 € je Stubben an.
  • Die Rodung einer Fläche setzt der Rechner mit 4 € je m² an. Für 1.000 m² sind das 4.000 €.
  • Zugang, Hindernisse und Entsorgung treiben den Preis am stärksten.

Der Preis hängt vor allem von der Höhe ab, dazu von Zugang, Nachbarbebauung und Entsorgung. Alle Werte sind Richtwerte 2026, regional unterschiedlich. Holen Sie mindestens zwei Angebote ein, am besten nach einer Besichtigung vor Ort.

Preise nach Baumgröße

Die Größe bestimmt, wie viel Zeit und Gerät der Betrieb braucht. Diese Richtwerte 2026 gelten pro Baum, ohne Stubben und ohne Abfuhr:

Baumgröße Höhe Richtwert je Baum
Klein bis 8 m etwa 250 €
Mittel 8 bis 15 m etwa 600 €
Groß über 15 m ab etwa 1.200 €

Wächst der Baum zwischen Gebäuden, muss er oft in Stücken von oben abgetragen werden. Das dauert länger und wird meist teurer. Ein Baum mit mehreren Stämmen ist ebenfalls aufwendiger, weil jeder Stamm einzeln gesichert wird.

Kosten Baumfällung 10 Meter

Ein Baum mit 10 m Höhe liegt in der mittleren Gruppe. Der Richtwert 2026 für das Fällen liegt bei etwa 600 €. Mit Stubbenfräsen kommen 100 € dazu, also 700 €.

Einen festen Preis pro Meter gibt es bei der Baumfällung kaum. Die Höhengruppe bestimmt den Preis, nicht jeder einzelne Meter. Ein 14 m hoher Baum kostet deshalb genauso viel wie ein 10 m hoher, solange er in der Gruppe 8 bis 15 m bleibt. Erst über 15 m springt der Preis auf den großen Satz.

Rechnen Sie das Beispiel mit Abfuhr durch: 600 € + 100 € Stubben + 150 € Abfuhr = 850 €. Die 150 € für die Abfuhr sind hier eine angenommene Zahl, Ihr Angebot kann davon abweichen.

Rechenbeispiele

Drei mittlere Bäume mit Stubbenfräsen

  • Fällen: 3 × 600 € = 1.800 €
  • Stubbenfräsen: 3 × 100 € = 300 €
  • Gesamt: 1.800 € + 300 € = 2.100 €
  • Im Schnitt: 2.100 € ÷ 3 = 700 € je Baum

Eine große Eiche von 20 m Höhe ohne Stubbenfräsen

  • Fällen: 1 × 1.200 € = 1.200 €
  • Stubbenfräsen: nicht gewählt, also 0 €
  • Gesamt: 1.200 €

Ein 20 m hoher Baum fällt in die Gruppe über 15 m. Der Richtwert liegt deshalb bei 1.200 € oder mehr. Ein Angebot kann wegen des Zugangs höher ausfallen.

Grundstück roden: 1.000 m² Buschwerk und Jungwuchs

  • Rodung: 1.000 m² × 4 € = 4.000 €
  • Bei 500 m² mit gleichem Bewuchs: 500 m² × 4 € = 2.000 €

Die Fläche verdoppelt sich, der Preis je m² bleibt gleich. Bei dichtem Wurzelwerk liegt der Preis aber oft höher, dann holen Sie ein eigenes Angebot ein.

Kosten Baumfällung mit Entsorgung

Ob die Entsorgung im Preis steckt, ist die wichtigste Frage vor dem Auftrag. Eine Entsorgung bedeutet: Der Betrieb fährt Holz, Äste und Schnittgut ab. Ohne Entsorgung bleibt das Material auf Ihrem Grundstück, oder Sie bezahlen die Abfuhr separat.

Angenommen, die Abfuhr kostet 300 € extra. Dann rechnen Sie so: 2.100 € + 300 € = 2.400 € für die drei Bäume. Wer das Holz als Brennholz selbst nutzt, spart die Abfuhr, muss aber Zeit fürs Zerkleinern einplanen.

Was den Preis erhöht

  • Schlechter Zugang. Kommt kein Fahrzeug heran, steigt der Aufwand für Transport und Handarbeit.
  • Hindernisse. Dächer, Zäune und Stromleitungen unter dem Baum verlangen Absicherung.
  • Totholz und Krankheit. Instabile Bäume sind gefährlicher zu fällen. Der Betrieb braucht dann mehr Zeit und mehr Sicherung.
  • Abfuhr und Häckseln. Holz, Äste und Wurzeln müssen entsorgt werden.
  • Wurzelstock. Das Entfernen mit einem Bagger kostet mehr als das Fräsen.

Die Kosten für Baumfällung im Stadtgebiet

Im Stadtgebiet kommt der Betrieb oft nur schwer an den Baum. Enge Straßen, Parkverbote und Nachbargrundstücke verlangen Absperrungen und manchmal eine Hebebühne. Kalkulieren Sie deshalb eher am oberen Ende der Richtwerte. Im Garten auf dem Land ist der Zugang meist leichter.

Vor dem Fällen klären

  • Baumschutzsatzung. Viele Gemeinden schützen Bäume ab einem bestimmten Stammumfang. Das Fällen ohne Erlaubnis kann ein Bußgeld kosten.
  • Brutzeit. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz (§ 39) ist das Fällen und starke Zurückschneiden von Gehölzen zwischen dem 1. März und dem 30. September grundsätzlich verboten. Ausnahmen gelten etwa bei akuter Gefahr.
  • Gemeinsamer Baum. Steht der Baum an der Grenze, sprechen Sie vorher mit dem Nachbarn.
  • Haftpflicht. Ein Fachbetrieb sollte eine Betriebshaftpflicht haben. Lassen Sie sich das bestätigen.

Was ein Angebot enthalten muss

Ein vergleichbares Angebot nennt diese Punkte schriftlich:

  1. Anzahl der Bäume, Höhe und ungefährer Stammdurchmesser
  2. Preis je Baum, getrennt von Stubbenfräsen und Rodung
  3. Anfahrt, Absperrung und Sicherung
  4. Abfuhr, Häckseln oder Brennholz, mit Preis
  5. Zahlungsweg und Gültigkeitsdauer des Angebots

Fehlt ein Punkt, fragen Sie nach, bevor Sie vergleichen. Ein Festpreis je Baum ist leichter zu prüfen als eine Pauschale ohne Aufschlüsselung.

Tipps für günstige Angebote

  • Angebot nach Besichtigung. Ein Preis am Telefon ohne Besichtigung ist selten verlässlich.
  • Mehrere Bäume zusammen. Anfahrt und Gerät fallen einmal an. Das senkt den Preis je Baum.
  • Holz behalten. Wenn Sie das Holz selbst verwenden, entfällt ein Teil der Entsorgung.
  • Rodung getrennt anfragen. Flächenrodung und Einzelbäume werden unterschiedlich kalkuliert.

Häufige Fehler

  • Nur den Preis pro Baum vergleichen. Ein Angebot ohne Stubbenfräsen und Abfuhr wirkt günstiger, als es ist.
  • Ohne Nachweis beauftragen. Ohne Haftpflichtnachweis bleibt unklar, wer einen Schaden am Nachbarzaun bezahlt.
  • Ohne Erlaubnis fällen. Prüfen Sie die Baumschutzsatzung, bevor der Betrieb kommt.
  • Grenzbaum allein entscheiden. Ein Streit mit dem Nachbarn kostet mehr Zeit als jede Säge.

So vergleichen Sie Angebote

Lassen Sie sich pro Baum einen Festpreis nennen. Fragen Sie, ob Anfahrt, Absperrung, Stubbenfräsen, Häckseln und Abfuhr enthalten sind. Ein Angebot mit Besichtigung vor Ort ist verlässlicher als eine Schätzung nach Foto. Bei mehreren Bäumen lohnt sich ein gemeinsamer Termin, weil Gerät und Anfahrt nur einmal anfallen.

Wie Sie Angebote von Handwerkern insgesamt prüfen, zeigt der Ratgeber Handwerker Angebote vergleichen. Vergleichen Sie Positionen nebeneinander, nicht nur die Endsumme.

Grundstück roden und neu bepflanzen

Nach dem Fällen bleibt oft eine offene Fläche. Wer danach planiert, rechnet mit eigenen Erdarbeiten. Der Grundstück planieren Rechner hilft bei Fläche und Erdmenge. Neue Bäume kosten zusätzlich, was der Baum pflanzen Rechner zeigt.

Der Rechner oben kennt nur die Pauschale für die Rodung. Erdarbeiten und Neupflanzung kommen extra dazu.

Schritt für Schritt zum Auftrag

  1. Zählen Sie die Bäume und schätzen Sie die Höhe grob.
  2. Notieren Sie Stammdurchmesser, Lage und Abstand zu Gebäuden und Leitungen.
  3. Prüfen Sie Baumschutzsatzung und Brutzeit bei der Gemeinde.
  4. Holen Sie drei Angebote mit derselben Leistungsbeschreibung ein.
  5. Vergleichen Sie Position für Position und entscheiden Sie erst dann.

Nach dem Fällen wiegen Sie Holz und Schutt nicht selbst. Wenn Sie einen Container für Wurzeln und Erde bestellen, hilft der Bauschutt Gewicht Rechner bei der Abschätzung der Last.

Häufige Fragen

Was kann eine Baumfällung kosten?

Als Richtwert 2026 kostet das Fällen eines kleinen Baums bis 8 m Höhe etwa 250 €, eines mittleren Baums von 8 bis 15 m etwa 600 € und eines großen Baums über 15 m ab etwa 1.200 €. Stubbenfräsen kommt je Stubben dazu. Schwieriger Zugang und Nähe zu Häusern oder Leitungen machen die Baumfällung teurer.

Wer trägt die Kosten für eine Baumfällung?

In der Regel zahlt der Eigentümer des Grundstücks, auf dem der Baum steht. Wer einen Baum aus eigenem Interesse fällen lässt, sollte die Kosten vorher schriftlich klären. Bei einem Baum an der Grenze hilft ein Gespräch mit dem Nachbarn, bevor Sie einen Auftrag erteilen.

Was kostet es, einen 20 m hohen Baum zu fällen?

Ein 20 m hoher Baum gehört zur Gruppe über 15 m. Als Richtwert 2026 rechnen Sie mit etwa 1.200 € und mehr, plus etwa 100 € für das Stubbenfräsen. Liegt der Baum zwischen Gebäuden, steigt der Preis oft deutlich, weil er in Stücken abgetragen wird.

Brauche ich eine Genehmigung zum Fällen?

Oft ja. Viele Gemeinden haben eine Baumschutzsatzung, die das Fällen größerer Bäume erlaubnispflichtig macht. Fragen Sie vorher beim Grünflächenamt oder Ordnungsamt nach. Zudem sind Fällungen und starkes Zurückschneiden vom 1. März bis 30. September grundsätzlich verboten.

Ist die Entsorgung im Preis enthalten?

Das hängt vom Angebot ab. Manche Fachbetriebe nehmen Holz und Äste mit, andere lassen das Holz liegen. Fragen Sie nach Abfuhr, Häckseln und Brennholz, bevor Sie Angebote vergleichen. Eine Abfuhr kostet extra, oft mehrere hundert Euro.

Alle Ergebnisse sind Schätzungen. Mengen und Preise vor dem Kauf mit dem Händler oder Fachbetrieb abgleichen.