Terrasse bauen Kosten – Rechner pro m² berechnen
Terrasse bauen kosten mit Fachbetrieb rund 177 € pro m². Eine 20 m² große Lärchenterrasse rechnet der Rechner mit 3.530 € ab. Rechnen Sie Ihre Maße durch.
Terrasse bauen kosten als Richtwert 2026 meist 100 bis 250 € pro m², wenn ein Fachbetrieb baut. Eine 5 m × 4 m große Lärchenterrasse kostet im Rechner 3.530 €, also rund 177 € pro m².
Das Wichtigste in Kürze
- Die Formel lautet: Fläche × (Belag mit Verschnitt + Unterkonstruktion + Unterbau + Arbeit).
- Verschnitt rechnen Sie mit 10 % bei geraden Dielen und 15 % bei diagonaler Verlegung.
- Lärchendielen kosten als Richtwert 55 bis 80 € pro m², Kiefer 35 bis 50 € pro m².
- Unterkonstruktion und Unterbau kosten zusammen oft 35 bis 60 € pro m².
- In Eigenleistung tragen Sie im Rechner für die Arbeit 0 € ein.
Terrasse bauen kosten: So rechnen Sie
Die Formel lautet: Kosten = Fläche × (Belag mit Verschnitt + Unterkonstruktion + Unterbau + Arbeit). Der Belag wird mit dem Verschnitt aufgeschlagen, weil Sie mehr Dielen kaufen müssen, als die Fläche verlangt.
Ein Beispiel: Eine Terrasse von 5 m × 4 m hat 20 m². Mit 10 % Verschnitt kaufen Sie 22 m² Lärchendielen zu 65 € pro m². Das ergibt 1.430 €. Dazu kommen 500 € Unterkonstruktion (20 × 25), 400 € Unterbau (20 × 20) und 1.200 € Arbeit (20 × 60). Zusammen sind es 3.530 €, rund 177 € pro m².
So rechnet der Rechner
- Länge und Breite der Terrasse eingeben.
- Belag wählen: Kiefer, Douglasie, Lärche, Bangkirai oder WPC.
- Verschnitt ansetzen, Standard sind 10 %.
- Preise für Unterkonstruktion und Unterbau ergänzen.
- Arbeit durch den Fachbetrieb eintragen. Bei Eigenleistung geben Sie 0 ein.
Der Rechner zeigt danach die Summe und den Preis pro m², dazu jeden Posten einzeln.
Kosten Terrasse bauen lassen: Was der Fachbetrieb berechnet
Mit einem Fachbetrieb zahlen Sie für Material und Arbeit zusammen. Die Arbeit umfasst Aufmaß, Unterbau, Unterkonstruktion und das Verlegen der Dielen. Im Rechner setzen Sie den Arbeitspreis je m² ein, im Beispiel sind es 60 €. Lassen Sie sich im Angebot Material und Arbeit getrennt ausweisen, dann vergleichen Sie fair.
Dielen und Unterkonstruktion richtig zählen
Eine Diele mit 14 cm Breite und 5 m Länge deckt 0,14 × 5 = 0,70 m² ab. Für 22 m² Belag mit Verschnitt brauchen Sie 22 ÷ 0,70 = 31,4, also 32 Dielen.
Die Unterkonstruktion läuft quer zu den Dielen. Ihre Anzahl rechnen Sie mit Länge geteilt durch Abstand. Bei 5 m Länge und 0,40 m Abstand sind das 5 ÷ 0,40 = 12,5, aufgerundet 13 Lagerhölzer je Reihe. Den Abstand legt der Dielenhersteller fest, halten Sie sich an seine Angabe.
Rechenbeispiele
Beispiel 1: Lärchenterrasse, 5 m × 4 m, vom Fachbetrieb
- Fläche: 5 × 4 = 20 m²
- Belag: 20 × 1,10 × 65 = 1.430 €
- Unterkonstruktion: 20 × 25 = 500 €
- Unterbau: 20 × 20 = 400 €
- Arbeit: 20 × 60 = 1.200 €
- Summe: 3.530 €, also rund 177 € pro m²
Beispiel 2: Douglasie, 6 m × 3 m, in Eigenleistung
- Fläche: 6 × 3 = 18 m²
- Belag: 18 × 1,10 × 60 = 1.188 €
- Unterkonstruktion: 18 × 25 = 450 €
- Unterbau: 18 × 20 = 360 €
- Arbeit: 0 €
- Summe: 1.998 €, also 111 € pro m²
Beispiel 3: WPC-Terrasse, 20 m², vom Fachbetrieb
- Belag: 20 × 1,10 × 90 = 1.980 €
- Unterkonstruktion: 20 × 25 = 500 €
- Unterbau: 20 × 20 = 400 €
- Arbeit: 20 × 60 = 1.200 €
- Summe: 4.080 €, also 204 € pro m²
Terrasse selber bauen kosten: Eigenleistung im Vergleich
Wer die Terrasse selbst baut, spart die Arbeit. Die Materialkosten bleiben. Rechnen Sie dafür mit dem Beispiel 1 vom gleichen Maß: 3.530 € minus 1.200 € Arbeit ergeben 2.330 €. Das sind 2.330 ÷ 20 = 116,50 € pro m². Dazu kommen Miete für Geräte, Zeit und das Risiko bei Unterbau und Gefälle. Ein Fehler beim Unterbau zeigt sich oft erst nach dem ersten Winter.
Typische Preise (Richtwerte 2026)
| Belag | Preis pro m² Dielen |
|---|---|
| Kiefer, kesseldruckimprägniert | 35 bis 50 € |
| Douglasie | 50 bis 70 € |
| Lärche | 55 bis 80 € |
| Bangkirai | 70 bis 100 € |
| WPC | 70 bis 120 € |
Unterkonstruktion und Unterbau kosten zusammen oft 35 bis 60 € pro m². Die Preise sind regional unterschiedlich und ändern sich mit der Holzpreisentwicklung. Holen Sie sich deshalb vor der Bestellung einen Preis mit Datum ein.
Was die Kosten verändert
- Höhe über dem Boden. Eine erhöhte Terrasse braucht stärkere Pfosten und oft ein Geländer.
- Untergrund. Weicher Boden verlangt mehr Aufwand beim Fundament.
- Form. Rundungen und Aussparungen erhöhen den Verschnitt.
- Treppen und Sichtschutz. Sie kommen als eigene Posten dazu.
Unterbau: Punktfundamente oder Schotterbett
Der Unterbau trägt die ganze Terrasse. Bei Punktfundamenten setzen Sie Platten oder Schraubfundamente im Raster unter die Unterkonstruktion. Ein Schotterbett wird dagegen auf der ganzen Fläche verdichtet. Welche Variante günstiger ist, hängt vom Boden und von der Höhe ab. Bei weichem Boden lohnt sich meist das Schotterbett, weil es die Last breiter verteilt.
Der Preis im Rechner liegt im Beispiel bei 20 € pro m². Bei 20 m² sind das 20 × 20 = 400 €. Ein zu schwacher Unterbau kostet später ein Vielfaches, wenn sich die Terrasse setzt.
Gefälle und Entwässerung
Eine Terrasse sollte leicht vom Haus weg geneigt sein, damit Regenwasser abläuft. Üblich sind etwa 1 bis 2 % Gefälle. Bei einer Tiefe von 4 m bedeutet 2 % einen Höhenunterschied von 4 × 0,02 = 0,08 m, also 8 cm. Prüfen Sie das Gefälle mit einer Wasserwaage und einer Latte, bevor die Dielen liegen.
Angebot prüfen: Diese Punkte gehören hinein
- Belagart, Holzart und Dielenmaß mit Preis je m²
- Verschnitt in Prozent und die daraus folgende Bestellmenge
- Unterkonstruktion und Unterbau mit Angabe des Materials
- Arbeit, Anfahrt und Entsorgung des Aushubs getrennt
- Gewährleistung auf Holz und Verlegung
Pflege und Folgekosten
Holz braucht Pflege, meist alle ein bis zwei Jahre, je nach Lage und Holzart. Rechnen Sie Pflegemittel und Zeit für die gesamte Fläche mit ein. Über zehn Jahre summieren sich diese Gänge. WPC braucht keinen Anstrich, kostet aber im Einkauf mehr. Vergleichen Sie beide Wege deshalb über zehn Jahre, nicht nur über den Kaufpreis. Notieren Sie dafür jede Pflegerunde mit Datum und Menge.
Tipps und häufige Fehler
- Unterbau nicht sparen. Staunässe zerstört Holz schneller als jede Witterung.
- Verschnitt einplanen. Bei zu knapper Bestellung fehlt am Ende genau ein Brett.
- Dielenabstand beachten. Fugen sorgen dafür, dass Holz arbeiten kann.
- Holz schützen. Planen Sie Pflegemittel für die Folgejahre ein.
- Angebote vergleichen. Lassen Sie Material und Arbeit getrennt ausweisen.
Die Terrasse als Gesamtpaket
Oft kommen Terrassenüberdachung, Beleuchtung und Anschluss an den Garten dazu. Eine Terrasse kostet dann mehr als der Belag allein. Für Holz gegen WPC lohnt sich der Blick auf Holzterrasse Kosten: Was eine Terrasse pro m² kostet und WPC oder Holz Terrasse: Was ist besser?. Den Preis einer WPC-Terrasse rechnen Sie mit WPC Terrasse Kosten – Rechner für Dielen und Material. Wer statt Holz lieber Beton will, findet bei Terrasse betonieren Kosten – Rechner pro m² die passende Rechnung. Vor einer Überdachung klären Sie die Regeln mit Terrassenüberdachung: Brauche ich eine Baugenehmigung?.
Der Rechner gibt eine Orientierung. Das verbindliche Angebot erhalten Sie vom Fachbetrieb nach der Besichtigung.
Häufige Fragen
Was kostet eine Terrasse pro m²?
Eine Holzterrasse kostet mit Fachbetrieb als Richtwert 2026 meist 100 bis 250 € pro m². Im Rechner ergibt eine Lärchenterrasse von 20 m² insgesamt 3.530 €, das sind 177 € pro m². In Eigenleistung liegen die Materialkosten oft bei 60 bis 120 € pro m².
Was kostet eine WPC-Terrasse, wenn ich sie bauen lasse?
Mit WPC-Dielen zu 90 € pro m² kostet eine 20 m² große Terrasse im Rechner 4.080 €, also 204 € pro m². Die Summe setzt sich aus Belag mit 10 % Verschnitt, Unterkonstruktion, Unterbau und Arbeit zusammen. WPC braucht keinen Anstrich, kostet im Einkauf aber mehr als Holz.
Was kostet eine Terrasse mit Steinplatten?
Der Belagpreis je m² bestimmt bei Steinplatten die Summe. Ob sie mehr oder weniger kosten als Holz, hängt von Material und Format ab, deshalb vergleichen Sie Angebote mit gleichem Maß. Den Unterbau mit Schotter und Splitt rechnen Sie getrennt, und den Belagpreis tragen Sie in den Rechner ein.
Was kostet eine 32 m² große Terrasse?
Eine Lärchenterrasse von 8 m × 4 m mit 32 m² kostet im Rechner 5.648 €. Das sind 176,50 € pro m². Die Rechnung: Belag 2.288 €, Unterkonstruktion 800 €, Unterbau 640 € und Arbeit 1.920 €.
Brauche ich einen Unterbau?
Ja. Die Unterkonstruktion sollte auf Punktfundamenten oder einem tragfähigen, verdichteten Schotterbett stehen, damit Wasser abläuft und das Holz nicht dauerhaft nass ist. Im Rechner rechnen Sie den Unterbau mit etwa 20 € pro m² an.
Wie viel Verschnitt muss ich einplanen?
Rechnen Sie bei geraden Dielen mit 10 %. Bei diagonaler Verlegung oder Aussparungen sind 15 % sinnvoller. Bei 20 m² ergeben 10 % Verschnitt 2 m² mehr Dielen.
Alle Ergebnisse sind Schätzungen. Mengen und Preise vor dem Kauf mit dem Händler oder Fachbetrieb abgleichen.